Tag der Sozialen Gerechtigkeit

Um die Menschen daran zu erinnern, dass wir alle noch viel arbeiten müssen, um die soziale Gerechtigkeit auf unserer Erde zu erreichen, haben die Vereinten Nationen diesen Tag ins Leben gerufen. Der noch sehr junge Feiertag fand erstmalig am 20.02.2009 statt.

Jeden Tag verhungern weltweit 25.000 Kinder unter 5 Jahren, Arbeitsverhältnisse verstoßen gegen die Menschenwürde, Rassismus und Sexismus sind leider immer noch an der Tagesordnung. Dagegen ist vorzugehen!
Jeder Mensch sollte, unabhängig von Herkunft und Geschlecht, die Möglichkeit auf Bildung und gerechte Arbeitsverhältnisse haben. Die Ressourcen, die der Menschheit zur Verfügung stehen, sollten homogen verteilt werden und alle sollten dieselben Rechte haben.

In Deutschland leben wir in einem Sozialstaat. Hier ist der Gedanke der sozialen Gerechtigkeit im Grundgesetz verankert. Doch man darf nicht davon ausgehen, dass es überall auf der Welt so funktioniert. Die wenigsten Länder sorgen dafür, dass Menschen mit Krankheiten unabhängig von finanziellen Mitteln behandelt werden. Die Schule zu besuchen ist für die Menschen in Deutschland vollkommen normal geworden. Man hat sogar die Möglichkeit auf Fördergelder, damit die Kinder an Klassenfahrten teilnehmen können. An öffentlichen Gebäuden gibt es Barrierefreie Zugänge und es wird vorgeschrieben, dass Firmen eine ausgewogene Anzahl an weiblichen, männlichen sowie körperlich beeinträchtigten Mitarbeitern einstellen sollen.
Leider ist es trotz dieser Regelungen nicht alles wie es sein soll. Deshalb sollte jeder von uns aktiv mithelfen die soziale Gerechtigkeit zu fördern und durchzusetzen. Wer helfen möchte hat zum Beispiel die Möglichkeit die Tafel Deutschland und die Verbände der freien Wohlfahrtspflege zu unterstützen.

Wir haben zu viel, um sagen zu können, dass es nicht zum Leben reicht. Jede kleine Spende hilft! In dem Westafrikanischem Land Burkina Faso zum Beispiel wurde eine Schule schon mit nur 30.000€ gebaut. Verteilt man diese Kosten auf die Einwohner Deutschlands liegen die Spendenkosten für eine Schule bei weit unter einem Cent. Stellt man sich vor, jeder Bürger Deutschlands würde auch nur einen Euro Spenden könnten dort mehr als 2500 Schulen gebaut werden!

Abschließend ist zu sagen, dass es genug Ressourcen gibt, um soziale Gerechtigkeit auf der Erde walten zu lassen. Es liegt an uns ob wir gegen Hungersnot, fehlende Bildung, und Abgrenzungen sozialer Schichten vorgehen oder nicht. Überlasst diese Themen nicht allein der Politik, sondern seid selbst die helfende Hand!

von Simon Eli

Einen Kommentar hinterlassen

Alle Kommentare werden moderiert, bevor sie veröffentlicht werden.

Vielleicht was für dich?

“The single biggest threat to our planet is the destruction of habitat and along the way loss of precious wildlife. We need to reach a balance where people, habitat, and wildlife can co-exist – if we don’t everyone loses … one day.” 

— Steve Irwin