Saure Rinse für die Haare

 

Die Saure Rinse kommt aus dem englischen ‚to rinse out‘ und bezeichnet eine natürliche ‚Leave-in-Spülung‘ gegen strapaziertes Haar. Diese Spülung besteht aus kaltem Wasser und Apfelessig, dabei ist aber das Mischverhältnis und die Häufigkeit der Anwendung zu beachten.

Der neue Beauty-Trend soll bewirken, dass überstrapazierte Haare wieder Ihre Schönheit und Geschmeidigkeit zurückerhalten. Durch häufiges Waschen, Föhnen, Glätten, aber auch durch UV-Strahlung und Heizungsluft und vieles mehr, verlieren Haare schnell ihre Stabilität, trocknen aus oder sehen schnell wieder fettig aus.

Unsere Haare und deren Öle besitzen in der Regel einen pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5. Durch das Haare waschen und stylen kann dieser pH-Wert verrutschen, was mittels der Anwendung von Apfelessig wieder ausgeglichen werden kann.

Die angenehme Wirkung der sauren Rinse kann zusätzlich trockene Kopfhaut (Schuppen), Juckreiz und sogar Haarausfall lindern.

 

Zur Anwendung:

Zu Beginn ist eine Zusammenstellung aus 1/8 Apfelessig im Verhältnis mit 7/8 kaltem Wasser zu raten, sodass du auf einen guten Liter kommst. Fülle das Gemisch am besten in eine 1L bis 1,5L Flasche.

Nach deiner normalen Haarwäsche gibst du die Mischung langsam über deine Haare.

Bei fettigen Haaren ist zu empfehlen, die Spülung noch mit deinen Fingern auf die Kopfhaut einzumassieren. Doch egal, ob bei trockenen oder fettigen Haaren, die Spülung wird nicht ausgewaschen. Der Geruch des Apfelessigs verfliegt nach kurzer Zeit.

 

Bei der Häufigkeit der Anwendung der sauren Rinse sollte nicht zu ungeduldig auf das Ergebnis gewartet werden. Am Anfang am besten nur 1x alle 2 Wochen das Gemisch anwenden, damit sich deine Haare daran gewöhnen können und du für dich herausfinden kannst, wie viel und oft deine Haare die Spülung benötigen. Dann kannst du das Mischverhältnis mit mehr oder weniger Apfelessig anpassen und/ oder die Häufigkeit reduzieren oder erhöhen.

 

Von Michelle Gallinari

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“The single biggest threat to our planet is the destruction of habitat and along the way loss of precious wildlife. We need to reach a balance where people, habitat, and wildlife can co-exist – if we don’t everyone loses … one day.” 

— Steve Irwin