Lichtverschmutzung – Was es ist und was es bedeutet

Unter Lichtverschmutzung versteht man den durch künstliche Lichtquellen aufgehellten Nachthimmel, der insbesondere in Städten, aber auch zunehmend überall auf der Welt, immer mehr ein Problem darstellt. 

Das sind die Gefahren

Man behauptet, dass diese sogenannte „Lichtglocke“ über den Städten den biologischen Tag-Nacht-Zyklus schädigen würde und für den Großteil des Insektensterbens zuständig sei, da Insekten diesbezüglich zum Beispiel unter Desorientierung leiden können.

Die Lichtglocke wird durch große Lichtquellen, wie beispielsweise Straßenbeleuchtungen oder starker Scheinwerferstrahlungen verursacht, die bei der Ausstrahlung ungenutztes Licht nach oben in den Himmel abgeben.

Diese Form der Umweltverschmutzung ist noch relativ unbekannt, nimmt jedoch jährlich zu. Forscher haben die Vermutung, dass seit der Einführung von LED Lampen, diese Problematik verstärkt wird.

Aber nicht nur die Insekten leiden erheblich unter dem nächtlichen Lichtsmog, sondern auch die Natur und der Mensch. Es heißt, dass der Mensch immer mehr Probleme mit seinem natürlichen Schlafrhythmus bekommt.

Jetzt pro-aktiv werden!

Doch was kann jeder für weniger Lichtverschwendung tun und somit seine Umwelt mehr schützen?

Um die Natürlichkeit der Nacht wieder in die richtige Richtung zu lenken, sollte zunächst einmal unnötiges Licht ausgeschaltet werden. Viele Lichtquellen, wie die Straßenlaterne, können durch eine Abdeckung oder durch speziell ausgestattete Laternen ihr Licht nur nach unten abstrahlen, wo das Licht auch seinen Nutzen findet. Das wäre auch bei großen Strahlern oder Werbeanzeigen möglich, wobei man hierbei auch das Licht nur so hell einstellen könnte, wie es tatsächlich auch gebraucht wird.

Zudem können Bewegungsmelder das Problem der Lichtverschwendung ebenfalls eingrenzen.

 

Von Michelle Gallinari

Vielleicht was für dich?

“The single biggest threat to our planet is the destruction of habitat and along the way loss of precious wildlife. We need to reach a balance where people, habitat, and wildlife can co-exist – if we don’t everyone loses … one day.” 

— Steve Irwin