Future through Fridays?

Ein kleiner Start für große Probleme

Am 20. August 2018, einem Freitag, startete Greta Thunberg in Stockholm ihren ersten Schulstreit zur Rettung des Klimas und somit der Zukunft und begründete damit die Fridays-for-Future-Bewegung.

Seitdem schlossen sich mittlerweile Millionen von Schüler und Schülerinnen der jungen Aktivistin an und demonstrieren seitdem jeden Freitag für mehr Handeln in Klimafragen.

Dabei tritt Greta Thunberg stellvertretend für die Bewegung auf den großen Bühnen der Weltpolitik auf und adressiert die Entscheidungsträger direkt: „Until you focus on what needs to be done rather than what is politically possible, there is no hope.“ (Sinngemäß übersetzt: Bis ihr tut was getan werden muss, anstelle dem was politisch möglich ist, gibt es keine Hoffnung). Durch ihre direkte Art mit dem Fokus auf das Wesentliche inspiriert Greta anhaltend viele Menschen. Von den schwedischen Zeitungen Aftonbladet und Expressen wurde die 16-Jährige mittlerweile sogar zur „Frau des Jahres“ gekürt.

Klima-Aktiv international

Auch in Deutschland ist „Fridays for Future“ längst zu einer Macht geworden. Hierzulande ist Luise Neubauer (22) das Gesicht der Protestbewegung. Sie ist Mitglied der Partei 90 die Grünen und Sprecherin als auch Organisatorin. Dabei schreckt auch sie nicht von harten Aussagen und direkten Ansprachen zurück. So kritisierte sie beispielsweise bei einer Veranstaltung der Zeit auch Kanzlerin Merkel direkt und sagte, am schlimmsten seien für sie „Menschen, die so tun, als würden die was machen“, die die Möglichkeit hätten, etwas zu machen, sich aber dagegen entschieden und deshalb sei für sie Angela Merkel schlimmer als Trump.

Doch was wird konkret von der Politik verlangt?

In Deutschland wird bis Ende 2019 gefordert:

  •       Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger

  •       ¼ der Kohlekraft abschalten

  •       Eine Steuer auf Treibhausgasemissionen

Es bleibt abzuwarten, ob die Bewegung es schafft, einen Unterschied zu machen und die Politik auf die richtige Fährte zu führen. Wir von PlanetBird stehen voll hinter den Schülern und Schülerinnen, die jede Woche erneut zeigen, wie wichtig es ist zum Schutz der Umwelt zu handeln.

 

Von Christian Anton

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“The single biggest threat to our planet is the destruction of habitat and along the way loss of precious wildlife. We need to reach a balance where people, habitat, and wildlife can co-exist – if we don’t everyone loses … one day.” 

— Steve Irwin