Energiesparen mit dem Kühlschrank

Die kalte Jahreszeit ist fast vorbei und die Fensterbank allein reicht nicht mehr, um Lebensmittel zu kühlen. Der Kühlschrank muss her! Damit dein Essen kühl bleibt und dein Geldbeutel geschont wird, sind hier ein paar Tipps wie man Energie und somit auch bares Geld sparen kann.
Die durchschnittlichen Stromkosten für Kühlschränke sind zwar in den letzten Jahren um die Hälfte gesunken, nicht jeder aber kann sich den neusten Kühlschrank mit herausragender Energieklasse auch leisten. Neue Modelle liegen bei ca. 39€ pro Jahr. Wer alte Modelle zuhause hat, bezahlt im Schnitt noch rund 77€ pro Jahr. Was also tun, um die Kosten trotzdem zu minimieren?

Mehr kühlen = weniger zahlen!

Klingt im ersten Moment vielleicht komisch, ist aber so! Wer seinen Kühlschrank nur wenig befüllt verbraucht mehr Energie. Das liegt daran, dass Luft ein sehr schlechter Kälteträger ist und zudem beim Öffnen des Kühlschranks schnell durch warme Luft ausgetauscht wird. Natürlich sollte man jetzt nicht alle Fächer bis zum Rand mit Lebensmitteln füllen, die nicht alle verzehrt werden können, aber ein paar Flaschen Wasser kühl zu Lagern ist sehr effektiv. Somit verbraucht man nicht nur weniger Energie, man hat sogar immer einen erfrischenden Schluck kaltes Wasser zur Hand!

Die Tür bleibt zu!

Wer nur einen Schluck (pflanzliche) Milch für seinen Morgenkaffee benötigt, sollte selbst beim Einschenken den Kühlschrank wieder schließen. So kurz und so wenig wie möglich öffnen, spart am meisten Energie. Ein gut organisierter Kühlschrank hilft, denn weiß man sofort wo alles steht ist das Essen schneller zusammengestellt und man kann ihn schneller wieder schließen!

Kalt – ja. Nordpol – nein.

In so gut wie jedem Kühlschrank kann man die Temperatur regeln. Wer die Temperatur niedrig einstellt, verbraucht mehr Energie. In der Regel reichen 7°C vollkommen aus, um deine Lebensmittel frisch zu halten.

Regelmäßig abtauen

Eine Eisschicht an den Wänden sorgt nicht nur dafür, dass der Kühlschrank mehr Leistung erbringen muss, um die eingestellte Temperatur zu halten. Sie kann im schlimmsten Fall den Kühlschrank beschädigen ... und dann wird es teuer! Regelmäßiges Abtauen ist also von Vorteil. Kleiner Tipp: Im Winter lassen sich Kühlschränke sehr gut abtauen, da der Inhalt einfach auf der Fensterbank weiter gekühlt werden kann. Wer es im Sommer macht kann eine Kühlbox zur Hand nehmen.

Abkühlen – draußen. Auftauen – drinnen.

Wer nach dem Mittagsessen noch etwas übrig hat, sollte damit warten es in den Kühlschrank zu stellen. Warme Speisen wärmen auch ihre Umgebung auf und das natürlich auch im Kühlschrank. Dieser brauch im Umkehrschluss dann mehr Energie, um die Temperatur unten zu halten. Besser ist es, das Essen auf Zimmertemperatur abkühlen zu lassen und es erst dann im Kühlschrank unterzubringen.

Wer tiefgefrorene Gerichte Essen möchte, der kann das Ganze auch im Kühlschrank auftauen lassen. Genau wie warme Speisen die Umgebung aufheizen, kühlen die gefrorenen Speisen ihre Umgebung ab. Dadurch muss der Kühlschrank weniger arbeiten und verbraucht weniger Energie.

Standort

Der Kühlschrank sollte so platziert werden, dass wärmende Quellen möglichst weit entfernt sind. Neben dem Ofen oder der Heizung ist der Energieverbrauch höher. Das gleiche gilt auch für die warme Sonne! Achte auf ein schattiges, kühles Plätzchen in der Küche und versuche die Lüftungsschlitze nicht zu verdecken sowie staubfrei zu halten.

 

von : Simon Eli

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“The single biggest threat to our planet is the destruction of habitat and along the way loss of precious wildlife. We need to reach a balance where people, habitat, and wildlife can co-exist – if we don’t everyone loses … one day.” 

— Steve Irwin