4 Tipps zur Pflege deiner Pflanzen

Wir machen weiter mit unserer kleinen Blogreihe rund um unsere grünen Lieblinge zuhause und geben euch heute vier Tipps für die erfolgreiche Pflege eurer Zimmerpflanzen.

Der richtige Standort

Wie auch wir Menschen uns nicht alle an denselben Orten am wohlsten fühlen, haben auch Pflanzen zumeist ihren bevorzugten Ort. Dieser hängt natürlich nicht von der Einrichtung ab, sondern zum größten Teil von dem Zugang zu Sonnenlicht, der Temperatur aber auch dem Trubel, der womöglich um die Pflanze herum passiert. Natürlich ist das wiederum stark von der Pflanzensorte abhängig. 


  • Blühende Pflanzen
    Blühende Pflanzen gedeihen in der Regel am besten bei mäßig hellem Licht. Aus diesem Grund sind Fenster an der Süd-, Ost- oder Westseite des Hauses am besten für blühende Topfpflanzen geeignet.

  • Blattpflanzen
    Blattpflanzen können in drei Kategorien eingeteilt werden: Solche, die wenig Licht benötigen, mäßiges Licht und hohes Licht. Ein schwach beleuchteter Raum sollte für die wenigen Pflanzen ausreichen, die bereit sind, in lichtschwachen Gebieten zu überleben. Mäßig lichtbedürftige Pflanzen bevorzugen ein nach Norden gerichtetes Fenster, Licht, das durch einen dünnen Vorhang gestreut wird, oder Tageslicht ohne direkte Sonne. Zimmerpflanzen, die viel Licht bevorzugen, müssen sich in einem nach Süden ausgerichteten Fenster aufhalten. Einige Pflanzen werden davon profitieren, wenn sie im Sommer nach draußen gebracht werden, um etwas zusätzliches Licht zu erhalten.

Die richtige Feuchtigkeit

Während wir Menschen uns zumeist bei einer Luftfeuchtigkeit um die 50% wohlfühlen, stellt sich das bei den meisten Zimmerpflanzen ab einem Wert von ca. 60 - 70% ein. Je nach Ursprungsland – zum Beispiel den Tropen – können es auch gerne mal 80% sein. Um das zu erreichen, könnt ihr die Pflanzen beispielsweise regelmäßig mit einer Sprühflasche befeuchten und die Blätter somit von Staub reinigen. 

Auch ein Tauchbad oder das Abduschen wird euch die Pflanze von Zeit zu Zeit danken.

Außerdem: Zimmerpflanzen sorgen von ganz alleine für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Deswegen können auch mehrere Pflanzen für einen höheren Wert sorgen.


Das richtige Gießen

Pflanzen müssen regelmäßig gegossen werden – aber natürlich hat jede Art ihre eigenen Vorlieben. Deswegen ist es wichtig, sich über die jeweilige Pflanzenart richtig zu informieren, um den Bedürfnissen der grünen Freunde auch gerecht zu werden. 

Hier aber ein paar generelle Tipps:

Die Pflanzen können von oben nach unten oder von unten nach oben bewässert werden. Bei der Bewässerung von oben versucht, das Laub nicht zu befeuchten, und achtet darauf, dass die gesamte Bodenmasse befeuchtet wird. Das Wasser sollte aus den Drainagelöchern im Boden des Topfes austreten.

Wenn Du es vorziehst, Deine Pflanzen die Arbeit machen zu lassen, stelle die Pflanze in eine Schale mit Wasser, und die Wurzeln (und die Kapillarwirkung in der Erde) werden alles nach oben ziehen, was sie brauchen. Diese Methode, die als Bodenbewässerung bezeichnet wird, ist eine gründlichere, wenn auch zeitaufwändigere Art, Pflanzen zu gießen.

Tipp: Stelle sicher, dass Du eine Stunde nach dem Gießen das stehende Wasser aus der Untertasse ablässt.


Drainage

Eine gute Drainage ist für gesunde Zimmerpflanzen unerlässlich. Beginne mit einer guten, organischen Blumenerde (keine normale Erde), die speziell für die Gartenarbeit in Innenräumen gemischt wurde.

Wählen Sie einen Behälter mit Drainagelöchern, oder lege eine Schicht Kieselsteine in den Boden eines Behälters ohne Löcher. Es geht darum, die Pflanze nicht im Wasser stehen zu lassen. Überprüfe von Zeit zu Zeit, ob die Drainagelöcher nicht verstopft sind. Und entleere immer stehendes Wasser (lasst es nicht durch die Erde der Pflanze zurücklaufen).


Das waren unsere Tipps für eine erfolgreiche Pflanzenpflege. Wenn du noch weiter Tipps suchst, zum Beispiel zum richtigen Umtopfen, Düngen oder Ziehen von Ablegern, schau doch mal in unsere anderen Blogeinträge rein!

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“The single biggest threat to our planet is the destruction of habitat and along the way loss of precious wildlife. We need to reach a balance where people, habitat, and wildlife can co-exist – if we don’t everyone loses … one day.” 

— Steve Irwin